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GESUNDHEITSTIPS FÜR DIE REISE
(Quelle : Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

1. TIPS FÜR DIE URLAUBSPLANUNG:
klimatische Bedingungen > Vorbereitungszeiten > Ärztliche Untersuchungen > Auslandskrankenversicherungen > Medikamente > Schwangerschaft
2. INFEKTIONEN UND VORBEUGUNG:
Malaria > Hepatitis A > Hepatitis B > Kinderlähmung > Typhus und Ruhr > Diphterie > Tetanus > Cholera > Gelbfieber > Aids
3. VORSCHLÄGE FÜR IHRE REISEAPOTHEKE
4. TIPS FÜR UNTERWEGS
Tips für die Urlaubsplanung: Partner-Links von HoGaTourS:
  • Berücksichtigen Sie die klimatischen Bedingungen bei der Auswahl Ihres Reisezieles! Ein Urlaub rund ums Mittelmeer ist im Frühjahr, Herbst und Winter i.d.R. unproblematisch. Die hohen Sommertemperaturen ab Ende Mai können vor allem Ältere und nicht ganz Gesunde belasten.
    Für alle subtropischen und tropischen Länder gilt: Je geringer die Luftfeuchtigkeit, desdo leichter läßt sich die Hitze ertragen. Reisen Sie in extreme Klimazonen nur bei guter Gesundheit!

  • Fernreisen brauchen oft wegen der dafür erforderlichen Schutzimpfungen längere Vorbereitungszeiten. Denken Sie daran, bevor Sie eine Last-minute Fernreise buchen!

  • Vor dem Beginn eines Urlaubs sollten (zahn-)ärztliche Untersuchungen abgeschlossen sein. Zahnschmerzen treten bei Reisen in die (Sub-)tropen erfahrungsgemäß häufig auf.

  • Besorgen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse Auslandskrankenscheine oder erkundigen Sie sich über evtl. nötige Auslandskrankenversicherungen!

  • Denken Sie daran, Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, von zu Hause mitzunehmen. Im Ausland sind viele in Deutschland gebräuchliche Medikamente nicht bekannt. V.a. wenn Sie Spritzen mitnehmen müssen, sollte eine ärztlkiche Bescheinigung in englischer Sprache bestätigen, daß diese ärztlich verordnet sind.

  • Schwangere sollten in den ersten drei Monaten und in den letzten 6-8 Wochen der Schwangerschaft auf Abenteuerreisen und Urlaub in extremen klimatischen Gebieten verzichten. Regionen mit erheblicher Infektionsgefährdung sollten überhaupt nicht besucht werden.
Infektionen und Vorbeugung:
MALARIA:
Die Erreger dieser lebensbedrohlichen Krankheit werden durch den Stich der weiblichen Anophelesmücke übertragen. Infektionsmöglichkeiten bestehen v.a. in tropischen und subtropischen Ländern. Erkundigen Sie sich daher rechtzeitig, ob ihr Reiseziel zu den Risikoregionen zählt. Symptome:
In Schüben auftretendes hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Verwirtheitszustände und Krämpfe sind die Symptomeeiner Malariainfektion. Die Krankheit kann, v.a. wenn sie spät erkannt und behandelt wird, zu akuter Lebensgefahr führen. Vorbeugung:
Zur Malariaprophylaxe schreibt Ihnen Ihr Arzt ein bestimmtes, auf Ihre reise bezogenes Medikament, das sie nach einem exakten Zeitplan vor, während und auch nach der Reise einnehmen müssen.
Was Sie außerdem tun sollten:
  • Halten Sie die Fenster Ihres Schlafzimmers vor allem bei Einbruch der Dämmerung und nachts geschlossen, falls keine Fliegengitter angebracht sind.
  • Schlafen Sie unter einem Moskitonetz, das Ihr Bett vollständig umhüllt und reiben Sie feie Stellen mit insektenabwehrenden Mitteln ein.
  • Tragen Sie helle, weite Kleidung mit langen Ärmeln und Hosen nach Einbruch der Dunkelheit, es ist die Zeit, in der das Moskitoweibchen aktiv ist.
  • Versuchen Sie, draußen, nach Einbruch der Dunkelheit in Bewegung zu bleiben, es reduziert die Moskitostiche.
  • Vermeiden Sie duftende Substanzen, wie Parfüms, Lotions usw.
  • Folgende Personengruppen sollten Besuche von Malaria geplagten Gebieten vermeiden, da hohes persönliches Risiko besteht:
    • Säuglinge und Kinder unter 5 Jahre
    • Schwangere Frauen
    • Ältere Menschen (über 65 Jahre)
    • Personen mit geschwächtem Immunsystem wie :
      - lange Zeit mit Steroiden behandelte Patienten
      - Krebspatienten während einer Chemotherapie
      - AIDS-Patienten
      - Menschen mit entfernter Milz
Bei Fieber und unklaren Beschwerden bei der Rückkehr aus Gebieten mit Malariagefahr sollten Sie unbedingt sofort in ärztliche Behandlung! Weisen Sie auf Ihren Urlaub hin! Besonders bei Malaria hängen Gesundheit und Leben sehr von der Schnelligkeit der Diagnose und Therapie ab!

HEPATITIS A:
Die Hepatitis A ist zwar weltweit verbreitet, die meisten Infektionen werden jedoch in Mittelmeerländern, subtropischen und tropischen Laendern erworben. Die Hepatitis-A-Viren gelangen v.a. über verunreinigtes Wasser und Essen in den Körper und lösen nach einer Inkubationszeit von 15 - 50 Tagen eine ansteckende Leberentzündung aus. Infektionsgefahr besteht v.a. bei schlechten Hygieneverhältnissen.
Symptome:
Leichtes Fieber, Beschwerden im Oberbauch, dunkler Urin, Müdigkeit, Gelbsucht.
Vorbeugung:
Impfung bringt Schutz für 5-10 Tage. Kombinationsimpfung mit Hepatitis B möglich.

HEPATITIS B:
Die Uebertragung geschieht v.a. durch Blut- und Schleimhautkontakte (z.B. Transfusionen ,sexuelle Kontakte, verunreinigte Spritzen). Die Inkubationszeit dauert etwa 50 bis 180 Tage.
Symptome:
Müdigkeit, Leistungsschwäche, Leberschwellung, Gelenk- und Gliederschmerzen, Fieber, Übelkeit, Verdauungsstörungen und Gelbsucht. Die Infektion kann zu einer Leberzirrhose und sogar zu Leberkrebs führen.
Vorbeugung:
Impfung (in Kombination mit Hepatitis A möglich!). Die gut verträgliche und wirksame Schutzimpfung wird v.a. für Fernreisende empfohlen, die sexuell nicht monogam leben.

KINDERLÄHMUNG:
Kinderlähmung ist eine Virenerkrankung des Nervensystems, die in tropischen Ländern weit verbreitet ist. Die Übertragung geschieht durch verunreinigtes Wasser oder Essen. Die Inkubationszeit beträgt ein bis zwei Wochen.
Symptome:
Anfangs wie bei einem leichten grippalen Infekt mit Fieber, Halsschmerzen, dann Durchfall, Erbrechen. Schließlich Lähmungen, Gefährdung des Atem- und Kreislaufzentrums, Muskelschwäche, Reflexstörungen. Vorbeugung:
Impfung. Muß alle 10 Jahre aufgefrischt werden. Auch Erwachsene können erkranken und sollten auf alle Fälle geimpft werden!

TYPHUS und RUHR:
In vielen warmen Ländern sind Typhus und Ruhr häufige Darmerkrankungen. Die Bakterien werden mit Nahrungsmitteln wie ungewaschenem Obst, Speiseeis, Milch und Wasser aufgenommen. Die Inkubationszeit beträgt bei Typhus ca. 10 Tage, bei Ruhr 1-7 Tage.
Symptome:
TYPHUS: Schwäche, Schmerzen, wochenlanges hohes Fieber, Benommenheit, in schweren Fällen Darmblutung und Darmdurchbruch.
RUHR: schwere, z.t. blutig-schleimige Durchfälle.
Vorbeugung:
Die Schluckimpfung gegen Typhus gewährt einen Schutz von etwa 1 Jahr. Eine Malariaprophylaxe darf frühestens 3 Tage nach der abgeschlossenen Typhus-Schluckimpfung begonnen werden. Eine neue Typhusimpfung bietet Ihnen mit einer Injektion einen Impfschutz von 3 Jahren.

DIPHTERIE:
Diphteriebakterien befallen die Schleimhäute in Mund, Rachen und Kehlkopf. Sie werden durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt 2-7 Tage.
Symptome:
Von mäßigem Fieber mit Schluckbeschwerden bis zu schwersten, lebensbedrohlichen Vergiftung des Körpers durch von den Bakterien gebildete Giftstoffe. 5-10% der Erkrankungen enden tödlich.
Vorbeugung:
Impfung. Nach der Grundimmunisierung muß der Impfschutz alle 10 Jahre aufgefrischt werden (am günstigsten kombiniert mit der Tetanusimpfung).

TETANUS (WUNDSTARRKRAMPF):
Die Tetanusbazillen sind weltweit verbreitet. Sie gelangen meist über kleine Wunden in den Körper. Durch das Gift der Tetanusbazillen werden Nervenenden gelähmt und eine krankhafte Starre der Muskulatur hervorgerufen.
Symtome:
Kiefermuskelanspannung, harte Anspannung der gesamten Muskulatur, schmerzhafte Krämpfe bei vollem Bewußtsein, Erschöpfung. 30 bis 90% der Erkrankungen enden tödlich.
Vorbeugung:
Gegen Tetanus sollten Sie auf jeden Fall geimpft sein, unabhängig davon, ob Sie sich auf eine Reise begeben oder nicht. Der Impfschutz muß alle 10 Jahre aufgefrischt werden!

CHOLERA:
Hierbei handelt es sich um eine schwere Darmkrankheit mit einer Inkubationszeit von 1-5 Tagen. Über verunreinigtes Wasser oder kontaminierte Nahrung gelangen die Erreger in den Dünndarm. Gefährdet sind v.a. Rucksack- und Trekkingtouristen in subtropischen und tropischen Ländern
Symptome::
Leibschmerzen, Brechdurchfälle und starker Flüssigkeitsverlust. In schweren Fällen Kreislsauf- und Nierenversagen. Bei rechtzeitiger Behandlung (v.a. durch Ausgleichj von Wasser- und Elektrolytverlust) hat der Erkrankte gute Überlebenschancen.
Vorbeugung:
Eine Schutzimpfung wird heute bei uns nicht mehr empfohlen, da sie keinen ausreichenden Schutz bietet. Vermeiden Sie rohe Nahrungsmittel oder Zubereitungen! Wasser immer abkochen und entkeimen! In Choleragebieten nicht in Flüssen baden!

GELBFIEBER:
Diese Virus-Tropenkrankheit wird durch die infizierte Gelbfiebermücke auf den Menschen übertragen. Bei bestimmten Gebieten in Afrika sowie Mittel- und Südamerika müssen Sie bei der Einreise eine Impfbescheinigung vorlegen.
Symptome:
Nach einer Inkubationszeit von 3-6 Tagen folgen Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Die Folgen können sein: Leber- und Nierenschädigungen, Gelbsucht, Kreislaufstörungen, Blutungen. Unbehandelt sterben ca. 50% der Infizierten.
Vorbeugung:
Impfung. Der Impfschutz beginnt erst 10 Tage nach der Impfung! Die Gelbfieberimpfbescheinigung ist 10 Jahre gültig.

AIDS:
Die Ansteckung mit der heute bekanntesten weltweit verbreiteten, sexuell übertragbaren Krankheit durch den HIV-Virus kann erst nach ca. 3-4 Monaten durch einen Bluttest sicher festgestellt werden. Zwischen Ansteckung und dem wahrscheinlichen Ausbruch von Aids vergehen in der Regel einige Jahre, in denen sich der Infizierte zwar körperlich ganz gesund fühlt, das Virus aber an andere Personen weitergeben kann. Ein hohes Ansteckungsrisiko besteht bei ungeschützten Geschlechtsverkehr (Vaginal-, Oral- oder Analverkehr) mit infizierten Personen. Ein einziger ungeschützter sexueller Kontakt reicht aus, um sich anzustecken!
Vorbeugung:
Das Kondom ist zur Zeit das einzige Mittel, das weitgehenden Schutz vor einer Ansteckung mit Aids (und den meisten anderen sexuell übertragbaren Krankheiten) bietet. Kondome sind hitzeempfindlich! Schützen Sie sie daher vor intensiver Sonnenbestrahlung.
Akzeptieren Sie eine Bluttransfusion im Urlaubsland nur dann, wenn Sie lebensrettend notwendig ist. Eine Versicherung, die Ihnen bei einem schweren Krankheitsfall einen medizinisch notwendigen Rücktransport gewährleiset, kann dan sinnvoll sein.
Bei ärztlichen oder zahnärztlichen Eingriffen im Reiseland sollten Sie sich vergewissern, daß die verwendeten Instrumente sterilisiert sind.

Vorschläge für Ihre Reiseapotheke:
Neben den für Sie individuell notwendigen Medikamenten sollte ihre Reiseapotheke Mittel enthalten gegen:
  • Durchfall und Magenverstimmung (u.a. Mineralstoff-Trinklösung)
  • Insektenstiche
  • Reisekrankheit
außerdem:
  • Heftpflaster verschiedener Größen
  • elastische Binden
  • leichte Schmerztableten
  • leichte Schlaftableten
  • Fieberthermometer, bruchsicher verpackt
  • Splitterpinsette
  • insektenabweisende Mittel
  • möglichst wasserabweisende Sonnenschutzmittel (mit hohem Lichtschutzfaktor)
  • Salbe gegen Sonnenbrand und Sonnenallergie
  • eventuell auch Hautdesinfektionsmittel
  • evtl. Wasserentkeimungsmittel
An Ihrem Reiseziel erhalten Sie möglicherweise nicht/nur sehr schwer/nicht in der gewohnten Qualität:
  • Antibabypillen
  • Binden und Tampons
  • Kondome
  • Kontaktlinsenmittel
Tips für unterwegs:
  • Gönnen Sie sich v.a. nach längeren Reisen einen oder mehrere Ruhetage, ehe Sie sich am Urlaubsort in anstrengende Unternehmungen stürzen!
  • Gewöhnen Sie sich langsam an die Sonne. Sonnenbaden in den ersten Tagen mit hohem Lichtschutzfaktor!
  • Meiden Sie bei Reisen in warme, (sub-)tropische Länder Wasser, das nicht abgekocht ist (auch Eiswürfel), loses Speiseeis, frischen Salat oder Rohkost.
  • Trinken Sie nur Mineralwasser oder abgekochtes (notfalls entkeimtes) Wasser.
  • Essen Sie möglichst nur Obst und Gemüse, das Sie schälen können. Das Risiko einer Darminfektion ist auch hoch bei rohem Fisch und Fleisch, rohen Meeresfrüchten, rohe Salate, Mayonnaise. Reiseprofis raten: Schälen, kochen, braten - oder vermeiden!
  • Wenn sich eine Infektion mit Durchfall und Fieber ankündigt, ist ausschließlich leichte Kost angesagt (z.B. Reis, Weißbrot, Tee). Zur Not helfen auch Cola und Salzgebäck.Trinken Sie oft, aber in kleinen Mengen. Gibt es nach 2 Tagen keine Besserung, gehen Sie unbedingt zum Arzt! Bei blutigem Durchfall solten Sie sofort einen Arzt aufsuchen! Zum Ausgleich von Flüssigkeitsverlust empfiehlt sich eine Mineralstoff-Trinklösung, die Sie als Fertikpräparatin der Apotheke kaufen können.
  • Viele Tiere (Spinnen, Skorpione, Schlangen) verstecken sich gerne in dunklen Winkeln. Schütteln Sie daher Kleidungsstücke und Schuhe, die Sie abgelegt haben, vor dem Anziehen gut aus.
  • Auf Barfußgehen sollten Sie in den Tropen -außer am Strand- unbedingt verzichten. Und feste Schuhe sind besser als offene Sandalen.
  • Für das Baden in tropischen Meeren haben sich Badeschuhe bewährt.
  • Vorsicht beim Schwimmen in Seen und Flüssen: teilweise besteht die Gefahr der Bilharziose (kleiner Wurm, der in den Körper eindringt und schwere gesundheitliche Probleme auslöst.)
  • In vielen anderen Ländern ist die Tollwut wesentlich häufiger als hier und kommt vermehrt bei Hunden vor. Nach Bißverletzungen daher sofort ewinen Arzt aufsuchen!
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